hier mal wieder ein paar Zeilen aus Bulgaria.
Es ist quasi Halbzeitpause. Anderthalb Monate sind nun vorbei und die Zeit verging wirklich wie im Flug. Aber darüber mache ich mir Gedanken wenn es soweit ist.
Im Allgemeinen habe ich mir das gemütliche und stressfreie Leben der Bulgaren schon recht gut angewöhnt. Spontaneität und Flexibilität ist hier alles, frei nach der Devise „Hey ich steh vor deinem Haus. Du hast doch bestimmt nichts zu tun?!? Komm einfach runter und wir fahren nach Sunny Beach zum sonnen.“ Auch sieht man hier schnell mal einen LKW an der Straße stehen, bei dem der Fahrer es geschafft hat die Ladefläche aus ihrer Verankerung zu reißen. Frei nach dem Motto: „Chef der linke Spiegel meines LKW ist kaputt .... Er liegt drauf.“. Keine Ahnung wie man das schafft, ich glaube aber, dass sein Chef kurzzeitig seine bulgarische Ruhe verloren hat... :-)


Auch habe ich wieder viele interessant Orte und Plätze erkundet. Zum Beispiel war ich mit Filip in dem original bulgarischen Bergdorf „Jeravna“. Dieses beschauliche kleine Dorf liegt ca. 100 km von Burgas entfernt im Landesinneren. Hier kann man wirklich sagen, dass die Zeit stehen geblieben ist. Ob Eselkarren, uralt LKW oder ein Mopped was bestimmt schon 30 Jahre auf dem Buckel hat, alles war hier zu sehen. Letztes WE waren wir dann noch in einem Fischerdorf in der Nähe von Burgas. Zu diesem Dorf sollte man sagen, dass es einfach mal so aus Laune heraus von den dortigen Fischern gebaut wurde. Daher gibt es weder Straßennamen noch Polizei und Feuerwehr. Und jetzt ratet mal wer der Bürgermeister ist? – Natürlich der Betreiber der einzigen Dorfkneipe. Gewusst wie, würde ich sagen.


Ansonsten ist mein Tagesablauf doch eher stressfrei. Langsam aber sicher habe ich auch meinen Seminararbeit fertig. Dem „richtigen“ Urlaub im Juli sollte also nichts mehr im Wege stehen. In diesem Sinne sende ich sonnige Grüße aus Bulgaria und melde mich demnächst wieder....














